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Die kleinen und Grossen 3dfx Highlights

An dieser stelle möchte ich ihnen einige 3dfx Grafikkarten und 3D-Beschleuniger zeigen die ihrerseits etwas Besonderes sind.
Bei einigen ist es nur eine Kleinigkeit die diese Karte so besonders macht, andere sind einfach Grundlegen anders ausgelegt.





Logos auf der rückseite der Karte

Vor noch nicht all zu langer zeit herrschte auf der Rückseite einer Grafikkarte meist gähnende leere. Einige Hersteller begegneten dieser leere mit großflächigen logo aufdrücken.

Einige gute beispiele sind:
Hercules Stingray 128/3D (erste version)
Orchid Righteous 3D/ Orchid Righteous 3D2
Intergraph MSMT467
Hercules Stingray 128/3D
Hercules Stingray 128/3D

Voodoo2 AGP Power

Sie ist eine relativ kleine, sehr kompakte Voodoo2 vorausgesetzt man sieht davon ab das sie mit ihren TV-Ausgang einen zweiten Slot belegt. Das eigentliche Highlight der Quantum3D Obsidian2 S-12 AGP ist aber zweifelsfrei die Verbindung zum Mainboard, diese erfolgt nämlich nicht wie normal über den PCI BUS, die Quantum3D Obsidian2 S-12 AGP ist der einzige bekannte 3D-Beschleuniger für AGP.
Quantum3D Obsidian2 AGP
Quantum3D Obsidian2 S-12 AGP

Logo auf dem Chip

Das Logo geht mit der zeit. Und da 3dfx sein Logo nach dem Kauf von STB geändert hat ist auf allen Voodoo Graphics, Voodoo2 und Banshee Karten das alte Logo, auf fast allen Voodoo3 aber schon das neue.
Naja Fast, es gibt einige Voodoo2 und Banshee exemplare auf denen schon das neue Logo zu sehen ist.

Einige beispiele sind:
PowerColor Evilking (Voodoo2)
Innovision Mighty Banshee
PowerColor Evilking
auf den Chips ist bereits das neue 3dfx logo

Die mit dem Klick

Auf der Orchid Righteous 3D wurde ein mechanisches Relais eingesetzt, man hört die Karte zwischen 2D- und 3D-Darstelung umschalten.

Canopus bietet bei seine Pure 3DII etwas ähnliches, hier leuchtet im 3D-Modus eine Grüne LED.
Das Relais einer Orchid Righteous 3D

Achterpack

Im Quantum3D Heavy Metal GX+ Mercury System kommen vier Obsidian2 SBi mit je zwei im SLI Modus laufendem Voodoo2 Chipsätzen gleichzeitig zum Einsatz. Mit dermaßen viel Leistung hätte man 1999 locker alle anderen 3D-Karten in Grund und Boden gestampft, man nutze sie aber für ein dank 4x FSAA sehr gute Bildqualität.

Ebenfalls mit acht Chips kommt die Aalchemy 8164 von Quantum3D daher, hier sind es aber keine Voodoo2 Chips, sondern der zwei Jahre jüngere VSA-100.

Quantum3D Mercury

Die Nachzügler

Nicht immer wurde, sobald der neue Grafikchip Verfügbar war die Produktion der alten Karten eingestellt. InnoVision z.B. fertigte noch Anfang 1999 Voodoo Rush Grafikkarten, aber auch PowerColor ritt mehrmals aus der reihe. So gibt es nicht nur Voodoo2 Karten die Anfang 2000 hergestellt wurden, man fertigte auch noch Anfang 2001 Boards auf Voodoo3 Basis.
Auch Quantum3D hat oft auf bewährte Technik zurückgegriffen, Aalchemy 8164 wurden mindestens bis Oktober 2002 hergestellt, wenn nicht noch länger.

InnoVision 3DXRush
Die InnoVision 3DXRush wurde Anfang 1999gefertigt, sehr Spät für eine Rush

Zwillinge

Zwei sind besser als eins, dachte sich wohl auch so mancher Boarddesigner.
Die wohl bekannteste Voodoo die aus mehreren PCBs aufgebaut ist die erste Version der Hercules Stingray 128/3D.

Die schönste und auch effektivste Lösung kommt in form der Obsidian2 X-24 bzw X-16 von Quantum3D. Das aufgesteckte PCB gleicht dem darunter liegendem ausschnitt bis auf zwei kleine Änderungen wie ein Ei dem anderen, selbst die Positionsbezeichnungen sind komplett identisch.

Zusätzliche PCBs zum aufstecken bietet auch die VillageTronic MP540 allerdings belegen die Erweiterungen, das 3D Overdive oder eine TV-Tuner den neben liegenden PCI Slot.

3dfx Voodoo5 6000 (3700a)

Die wirklich kleinen

Nicht alle Karten wurden nach dem Referenzlayout von 3dfx gefertigt.
Eins der bekanntesten beispiele ist wohl die spätere version der Gainward Dragon 3000, nicht so bekannt ist die Canopus Pure 3DII sie ist nicht nur gute zwei Zentimeter kürzer als das Referenzlayout, sie bietet auch noch einen TV-Ausgang.


Canopus Pure3D II
Canopus Pure 3DII

Voodoo Graphics SLI

SLI gab es auch bereits beim Voodoo Graphics Chipsatz. Allerdings konnte man nicht wie später beim Voodoo2 einfach zwei boards koppeln, V1 SLI gab es nur auf einigen wenigen speziellen Exemplaren.

Für rund 3300DM gab es beispielsweise die Obsidian 100SB-4440v von Quantum3D welche nicht nur zwei Chipsätze im SLI Modus auf sich vereint, jeder Chipsatz hat auch noch eine zweite TMU Spendiert bekommen. und entspricht so weitgehend einem Voodoo2 SLI Verbund, hat aber weniger Bildspeicher. Dafür gibts aber einen 2D Chip mit dazu.
Quantum3D Obsidian 100SB-4440v
Quantum3D Obsidian 100SB-4440v

Es ist nicht alles Gold PC was glänzt

Für Appels Macintosh gab es auch immer wieder interessante Exemplare zu bestaunen.
Den Anfang macht VillageTronic mit ihrer MacMagic, dieser auf dem Voodoo Graphics basierende 3D Beschleuniger verfügt über 8MB RAM, doppelt so viel wie die meisten boards für den PC

1998 veröffentlichte Micro Conversions Inc. mit ihrem iMac Game Wizard einen weiteren sehr interessanten Vertreter, wie der Name schon verrät ist dieses Voodoo2 board für den iMac bestimmt.

Micro Conversions Inc. Game Wizard
Micro Conversions Inc.  iMac Game Wizard

Die Göttin

Eine Grafikkarte muss schon etwas besonderes sein um von ihren Besitzern und denen die sie gerne hätten diesen Namen zu bekommen. Aber in diesem fall ist es wohl gerechtfertigt.
Die Voodoo5 6000 sollte ursprünglich das Highlight der VSA-100 Serie werden. Mit ihren vier GPUs und 128MB wäre sie im Herbst 2000 die mit abstand Längste, aber wohl auch Wärmste Grafikkarte gewesen.
Für GPUs und RAM war ein Takt von 183MHz angestrebt, mit diesem Takt sind 1,4Gigapixel pro Sekunde und eine Speicherbandbreite von knapp 11,5Gigabyte pro Sekunde möglich.

3dfx Voodoo5 6000 (3700a)